Erster Heimsieg der ersten Damen

Zu Gast war die DJK Victoria Habinghorst, die Tabellenfünfte der vergangenen Woche. Am Mittwoch hatte die Westfalia bei der ÖSG Viktoria das Tore Schießen noch geübt und wollte auch dort wieder ansetzen. Die ersten drei Heimpunkte unter dem neuen Trainer wollten sie im Pappelstadion behalten.

Von Beginn an zeigte die Westfalia, dass sie dieses Spiel gewinnen wollte. Lediglich drei Minuten dauerte es bis zum Führungstreffer. Das Spiel lief über die linke Seite, die Torhüterin ging einem sehr steil gespielten Ball entgegen, doch die Wickeder Stürmerin ließ nicht ab, konnte die Torhüterin ausspielen und traf das Tor trotz des spitzen Winkels. Kurz darauf wurde ihnen aber auch wieder gezeigt, dass Nachlässigkeit bestraft wird. Der Ball wurde nicht richtig geklärt und landete direkt im Fuß der Stürmerin von Habinghorst, die den Ball lang ins Eck setzte. Die Damen vom Pappelstadion ließen sich vom Gegentreffer aber nicht beirren und spielten ihr Spiel weiter. Sie übten wieder konstant Druck auf ihre Gäste aus und erspielten sich unter Einbindung beider Flügel genug Chancen für die erneute Führung. In der zehnten Minute kam der Ball über die linke Seite in den 16er, die gegnerische Abwehr konnte diesen nicht wirkungsvoll klären und spielte einer Spielerin von Wickede in den Fuß, die den Ball gleich volley nahm und traf. 19 Minuten später hatte sich das Wickeder Mittelfeld wiedermal eine Schnittstelle ausgeguckt und der Stürmerin den Ball in den Lauf gespielt, die ihn gleich zum 3:1 verwandelte. Den letzten Treffer der Partie machte die Westfalia in der 35. Minute nach einer Ecke. Wieder verlängerte die gegnerische Abwehr auf eine freistehende Spielerin der Westfalia, die den Ball mit dem Kopf knapp unter die Latte lenkte. Nach weiteren zehn Minuten pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit zeigten sich vermehrt die konditionellen Defizite der Mannschaft. Das intensive Spiel der ersten Halbzeit hatte Kraft gekostet, wie auch die mit der Zeit eingeschlichenen Fehlpässe. Es war wieder eine zweite Hälfte, die von Kampf und Willen geprägt war. Offensiv konnten sie leider nichts mehr bewirken, defensiv standen sie aber sicher. So konnte ihnen auch ein indirekter Freistoß aus 14 Metern nichts anhaben. Großes Aufatmen war zu hören, als der Abpfiff ertönte. Der erste Heimsieg war besiegelt.

In den letzten Wochen hat die Westfalia das Training wie ein Schwamm aufgesogen und rief dies sonntags immer häufiger ab. So spielten sie heute in der ersten Halbzeit nicht nur einen effektiven Fußball sondern auch einen “schönen Ball” so Trainer Christian Mierswa. In den kommenden Wochen wird weiter an der Kondition und der Varianz auf dem Feld gearbeitet, um bald auch 90 Minuten dieses Spiel zu spielen.

Updated: 13. November 2017 — 13:38
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